Was kann Access – und was nicht?

Die Frage ist schnell hingeschrieben und sehr schwer in allgemeinen Worten zu beantworten. Eins ist klar: Access kann wirklich sehr viel – und es wird von Version zu Version immer leistungsfähiger. Bei welcher Zahl von gleichzeitigen Benutzern und bei welchen Datenmengen wirklich „Schluss ist“, ist letztlich oft eine Ermessensfrage und hängt sehr vom Einzelfall ab.

Klar ist: Die Netzwerkverbindung vom PC des Anwenders zum Netzwerkpfad, in dem die Access-Dateien liegen, sollte sehr stabil sein, also am besten eine unternehmensinterne LAN-Verbindung oder eine gute VPN-Verbindung.

Weiterhin: Die Wahrscheinlichkeit, dass verschiedene Benutzer zugleich den gleichen Datensatz bearbeiten, sollte gering sein. Was heißt „gering“? Auch das ist nicht so einfach zu sagen, und was man genau darunter versteht hängt, wie so oft, vom Risiko ab, das mit dem konkurrierenden Datenzugriff verbunden ist.

Wenn also fünf oder 50 Benutzer an einem Standort in einer Access-Datenbank Aufträge bearbeiten (wobei jeder Benutzer eben typischerweise einen anderen Auftrag offen hat) – dann ist Access eine gute Lösung.

Eine Datenbank, auf die tausende Benutzer über viele Standorte verteilt zugreifen, ist sich sicher nichts für Access.

Alles, was dazwischen liegt, muss im Einzelfall angesehen werden. Umso größer die Datenmengen werden und umso größer die Zahl möglicher Benutzer wird, desto mehr gilt: Man kann vielleicht mit einer Access-Lösung beginnen, sollte aber von Anfang an die Datenbank so konzipieren, dass ein Umstieg auf andere Systeme möglich ist.

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