Upgrade von Access-Anwendungen

Bei einer Aktualisierung von Access-Anwendungen ab der Version 2007 auf eine neuere Version (aktuell bis 2016) treten im Allgemeinen keine großen Probleme auf, wenn die Anwendung in der Ursprungsversion bereits professionell entwickelt wurde und eine durchdachte Struktur besitzt.

Probleme können auftreten, wenn für einige Zeit verschiedene Access-Versionen gleichzeitig im Unternehmen im Einsatz sind, wenn also Clients mit unterschiedlichen Access-Versionen auf die gleiche Datenbank zugreifen sollen. Dabei ist die Datenhaltung, also die Speicherung der Daten in den Tabellen, selbst unproblematisch. Schwierigkeiten können auftreten, weil in den verschiedenen Access-Versionen im Visual-Basic-Quellcode auf unterschiedliche Bibliotheks-Versionen verwiesen wird.

Die einfache Lösung dieses Problems besteht darin, die Tabellen (möglicherweise auch einen Teil der Abfragen) in einer gesonderten Datenbankdatei zu separieren. Das hat ohnehin auch weitere Vorteile. Für die Benutzeroberfläche werden dann verschiedene Datenbankdateien bereitgestellt, die sich ausschließlich in den Bibliotheks-Verweisen voneinander unterscheiden. Änderungen im Quelltext sind im Allgemeinen nicht nötig.

Im Falle der Softwarewartung wird die neue Version in Access 2016 entwickelt. Sodann wird eine Kopie der Frontend-Datenbank erstellt, der Quellcode wird mit der früheren Version geöffnet und der fehlende Verweis durch den passenden älteren Verweis ersetzt.

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